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Gehweg soll Sicherheit erhöhen

Everloher Lokalpolitiker suchen bei einem Rundgang neuralgische Punkte im Dorf

Die Everloher Kommunalpolitiker haben ihre Ortsratssitzung am Donnerstag an die frische Luft verlegt. Bei einem Rundgang durch das Dorf nahmen sie unterschiedliche Problempunkte in Augenschein. 
Von Heidi Rabenhorst  
Bei der Ortsbegehung bemängelte Bürgermeister Gerhard Finger unter anderem den Zustand der Basaltgosse am Dorfbrunnen. Dort müsste dringend etwas geschehen: „Wenn es richtig regnet, kann das Wasser nicht ablaufen und fließt in Richtung Dorfgemeinschaftshaus", sagte Finger. Die stellvertretende Bauamtsleiterin Beate Küchemann ließ diesen Einwand ins Protokoll aufnehmen.
Auf Anfrage von Claus Meyer-Everloh wurde als nächste Station die Beerenstraße angesteuert. Ein von einem Baum umwickelter Strommast an den Grundstücken Nummer 7 und 9 erscheint dem Everloher problematisch: „Das Lichtraum-potenzial wird nicht eingehalten und behindert in größerer Höhe die landwirt-schaftlichen Fahrzeuge", sagte der Landwirt. Küchemann regte an, die beiden Eigentümer darüber in Kenntnis zu setzen.
In der Straße Alte Rehre wurde eine abgestorbene Eberesche entdeckt: „Wir werden die Besitzer darüber informieren. Der Baum droht, auseinanderzubrechen und auf den Gehweg zu fallen", sagte Küchemann.
Zu den weiteren Themen der Ortsbegehung gehörten die Parkplatzsituation an der Straße Im Großen Bergfeld und die Grünflächenpflege im Kreuzungsbereich Bundesstraße 65/Kreisstraße 230. Erneut ein Thema war zudem der von Anliegern geforderte Gehweg an der Nenndorfer Straße auf der Südseite der Straße gegenüber dem Gasthaus Via Campana.
Lokalpolitiker, Stadt und die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr versprechen sich von einem Gehwegbau mehr Sicherheit für die Anlieger und für die Nutzer des Nahverkehrs in Everloh. „Die endgültige Entscheidung liegt bei der Landesbehörde. Sie favorisiert die Idee, die Linksabbiegespur zu verkürzen", sagte Küchemann. Mit konkreten Ergebnissen zum geplanten Bauvorhaben rechne sie allerdings erst nach der Sommerpause.

Calenberger Zeitung am 26.06.2010

Pressespiegel vom 07.07.2010Letzte Aktualisierung: 28.07.2010


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